G20 – ein Gedankenspiel

Man muss sich fragen, wie die Berichterstattung zum G20-Gipfel eigentlich ausgesehen hätte, wenn es keine „Linksautonomen“ oder „Radikalen“ gewesen wären, die dort gewütet haben? Was wäre passiert, wenn es die sogenannten „Rääächten“ gewesen wären, die Autos angezündet, Polizisten mit Feuerwerkskörpern, Steinen und Holzlatten, Dachziegeln und Gehwegplatten beworfen hätten? Würde man dann auch der Polizei die Schuld zuschieben wollen? Oder hätte sich die Politik dann geschlossen und solidarisch hinter die Einsatzkräfte gestellt und gesagt, man müsse mehr gegen solche Menschen unternehmen? Hätte es dann auch Linke und Grüne gegeben, die der Polizei immer wieder vorwerfen, sie habe eskalierend gewirkt? Oder hätten gerade diese Linken und Grünen noch gesagt, man sei nicht hart genug gegen diese bösen Nazis vorgegangen?

Das, was in Hamburg geschehen ist, sollte allen Menschen, die immer noch glauben, Linksextremismus sei kein ernsthaftes Problem, die Augen geöffnet haben. Es ist ein Lehrstück in Janusköpfigkeit und Doppelmoral, und es ist ein Staatsversagen, kein Versagen der Polizei, denn die hat ihre Möglichkeiten ausgereizt. Aber wie soll die kaputtgesparte Polizei denn auch die Fehler dieser völlig unfähigen Politiker in nur wenigen Tagen ungeschehen machen? Wie sollen sie eine jahrelange Blindheit auf dem linken Auge so schnell wieder heilen? Und ich bin mir sicher – natürlich tönen diese fehlerhaften Politiker jetzt besonders laut, man müsse gegen diese „Randalierer“ vorgehen und jeder dieser „Protestierenden“ sei ein Mörder – aber es wird nichts geschehen. Der neue und politisch linke Faschismus wird weiter geduldet werden und er wird weiter wachsen und solche Szenen werden sich immer und immer und immer wieder wiederholen, und man wird immer der Polizei die Schuld zuschieben wollen, denn es erscheint diesen linken Subjekten einfach als normal, dass die Polizei, die als Symbol eines unterdrückenden Staates in deren Augen gesehen wird, das Böse schlechthin ist. Es wäre schön, wenn es anders käme, aber mittlerweile habe ich jegliche Hoffnung in diese Parodie einer Regierung verloren.

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G20 – ein Gedankenspiel